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So stoppen Sie Bonusmissbrauch und Multi-Accounting

Bonusmissbrauch und Multi-Accounting fressen Werbebudgets auf. Erfahren Sie, wie Betrüger Proxys und VPNs nutzen, um scheinbar einzigartige Nutzer vorzutäuschen, und wie Sie sie anhand der IP-Adresse erkennen und stoppen.

19. April 20262 Min. Lesezeit

Anmeldeboni, kostenlose Testphasen und Empfehlungsprämien sind Wachstumsinstrumente, bis Betrüger sie in ein Loch im Umsatz verwandeln, indem sie sie immer wieder beanspruchen. Der Mechanismus dahinter ist fast immer Multi-Accounting, und er setzt auf der IP-Ebene an.

So funktioniert der Missbrauch

Ihre Promo-Regel lautet „einer pro Kunde". Die Aufgabe des Betrügers besteht darin, wie viele verschiedene Kunden auszusehen:

  • Jedes Konto über eine andere IP-Adresse leiten, häufig über einen Residential Proxy, damit es wie ein echter Heimnutzer aussieht.
  • Wegwerf-E-Mail-Adressen und neue Geräte-Fingerabdrücke verwenden.
  • Das Ganze wiederholen und den Bonus jedes Mal erneut beanspruchen.

Da die IP-Adressen wie Heimanschlüsse aussehen und rotieren, greift eine naive Regel „doppelte IPs blockieren" nie.

Eine IP auf Proxy- und Umgehungssignale prüfen

Die Signale, die ihn entlarven

  1. Residential-Proxy-Erkennung: das wichtigste Signal, da Betrüger gezielt Residential-IPs kaufen, um Prüfungen zu umgehen. Nutzen Sie die Residential-Proxy-Erkennung.
  2. VPN / Rechenzentrums-Proxy: sparsamere Betrüger greifen weiterhin darauf zurück.
  3. IP-Reputation: Historie wiederholten Missbrauchs auf der Adresse oder dem Adressbereich.
  4. Geschwindigkeit (Velocity): viele Anmeldungen oder Beanspruchungen, die zeitlich gehäuft auftreten.

Kombinieren Sie sie zu einem IP-Betrugsscore, für den Sie beim Einlösen einen Schwellenwert festlegen können.

Eine mehrschichtige Verteidigung

Die IP-Erkennung ist die erste und wirkungsvollste Schicht, doch Multi-Accounting lohnt eine gestaffelte Verteidigung:

SchichtErfasst
IP-Scoring (Proxy/VPN/Residential)Massenerstellung hinter Anonymisierern
Device-FingerprintingDasselbe Gerät, viele Konten
KontoverknüpfungGemeinsame Zahlungsmethoden, Adressen, Empfehlungsschleifen
GeschwindigkeitslimitsBündel von Anmeldungen/Beanspruchungen

Wo durchsetzen

  • Bei der Anmeldung: die Bonusberechtigung prüfen, nicht nur die Kontoerstellung. Siehe So verhindern Sie gefälschte Kontoanmeldungen.
  • Beim Einlösen/bei der Auszahlung: erneut prüfen, denn hier fließt das Geld.
  • Bei Empfehlungen: Empfehlungsprämien sind ein beliebtes Ziel.

Kollateralschäden vermeiden

Haushalte und Büros teilen sich IP-Adressen auf legitime Weise, sperren Sie also nicht allein aufgrund identischer IP-Adressen. Verlassen Sie sich auf die Signale Residential-Proxy und Reputation zusammen mit Device-/Kontoverknüpfung, und nutzen Sie Scoring, damit echte Kunden mit gemeinsam genutzten Verbindungen nicht bestraft werden.

Fazit

Bonusmissbrauch ist Multi-Accounting, das sich hinter rotierenden Proxys verbirgt, meist Residential-Proxys. Erkennen Sie die anonymisierende Infrastruktur, bewerten Sie sie mit einem Score und setzen Sie bei Anmeldung, Einlösung und Empfehlung an, unterstützt durch Device- und Kontoverknüpfung. So schützen Sie das Promo-Budget, ohne legitime Nutzer mit gemeinsam genutzten IPs zu blockieren.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sie leiten jedes Konto über eine andere Proxy- oder VPN-IP, oft über Residential Proxys, sodass Ihre Regel 'ein Bonus pro Nutzer' viele verschiedene Nutzer sieht. Wegwerf-E-Mail-Adressen und neue Geräte vervollständigen die Tarnung.

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